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Risikogruppen und andere Probleme
Ernährungsprobleme

Es gibt Millionen von Menschen in unserem Land, die zur Risikogruppe möglicher Mangelerkrankungen gehören, ohne sich dessen bewusst zu sein. Viele von ihnen gehen sogar davon aus, sich besonders gesund zu ernähren. Doch das kann ein Fehler sein, wie uns die oft zitierte deutsche „Veganer-Studie“ aus dem Jahr 2003 deutlich zeigt. Will diese Gruppe eine Unterversorgung mit den Vitaminen B2 und B12 sowie den Mineralstoffen Calzium und Jod vermeiden, die sich aus ihrer streng vegetarischen Ernährung ergibt, müssen sie diese Vitalstoffe zusätzlich ergänzen.Auch Menschen die Diäten machen gehören zur Risikogruppe der ernährungsbedingt Unterversorgten. Fast alle Diäten sind auf einseitige oder stark reduzierte Nahrungsaufnahme ausgelegt. Stark bedroht sind Menschen mit Magersucht, die kaum noch ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen.

Quelle:
Vitamine und Mineralstoffe Mangelerscheinungen natürlich behandeln - Peter Grunert
Sport erzeugt Verlust Neben den vorgenannten Essensproblemen kann auch ein mehr an Bewegung zu Verlusten führen. So verliert unser Körper mit jedem Schweißtropfen Mineralien und vor allem Salz. Profisportler wissen dies und trinken deshalb bestimmte Elektrolytgetränke, die diese Verluste wieder ausgleichen. Was für die Profisportler gilt ist ebenso für den Breitensport zutreffend und gilt auch für das Arbeitsleben. Wer sich körperlich stark anstrengt verliert in dieser Zeit lebenswichtige Stoffe, die er wieder ergänzen muss.  
Bekannte Studien Im Rahmen einer groß angelegten Studie in den Jahren 1992 bis 1995, an der mehr als zweitausend Sportler aus den Bereichen Fußball, Hockey, Bob- und Rodelsport teilnahmen, wurden relativ niedrige Werte für Kalium und Magnesium festgestellt, während der Wert für Zink erhöht war. In zwei anderen veröffentlichten Studien zeigten sich ähnliche Ergebnisse. So wurden 23 Tennisspieler untersucht, vom Profi bis zum Hobbyspieler, Sie alle absolvierten drei Spiele unter Wettkampfbedingungen innerhalb von zwei Tagen. Danach wurde bei allen der Serumspiegel gemessen. Für Kalium ergaben sich niedrigere Werte zwischen 2 und 14 Prozent, für Magnesium lagen sie zwischen 6 und 9 Prozent. Die Werte für Calcium und Natrium blieben aber konstant. Bemerkenswert war auch, dass bei den Profis teilweise die höchsten Abnahmewerte festgestellt wurden. Ähnliche Ergebnisse brachte auch eine neuere Studie mit 10 Eisläufern aus der Weltspitze während einer konzentrierten Trainingsphase über einen Zeitraum von vier Wochen hinweg. In diesem Fall nahmen Magnesium und Kupfer ab, während der Wert für Kalium permanent unter dem Normwert lag.  
Mangel durch Erkrankung Ebenso können Erkrankungen wie anhaltender Durchfall oder starkes Erbrechen ähnliche negative Effekte haben. Eine immer größer werdende Gruppe in unserer Gesellschaft, die unter Mangelproblemen leitet, ist die der Suchtkranken. Hierbei geht es nicht nur um die Rauschgiftsucht, auch Nikotin und vor allem Alkoholmissbrauch steigert den Bedarf des Körpers nach Mineralstoffen. Oft läuft mit der Sucht auch noch ein sinkender Appetit parallel, der die Probleme weiter verstärkt. Neben den reinen Suchterkrankungen führen weitere andere Krankheitsbilder zu einem Mangel an Mineralstoffen. Besonders erwähnt seien hier Anorexia nervosa, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.
Anorexia nervosa ist die fachliche Bezeichnung für eine pubertäre Magersucht, die meist bei weiblichen Teenager auftritt.
Colitis ulcerosa ist der Fachbegriff für eine chronische Entzündung des Dickdarms, die sehr schmerzhaft werden kann.
Morbus Crohn ist eine chronische, entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Darmtrakt befallen kann.
 
 
Auch Lebensumstände können Mangel erzeugen Neben den vorgenannten Erkrankungen sind aber auch verschiedene Lebensumstände für einen vermehrten Bedarf an Mineralstoffen verantwortlich. Hierzu gehören Schwangerschaft und Stillzeit, Stressprobleme und die Einnahme verschiedener Medikamente. Auch das Geschlecht ist ein Kriterium für möglichen Mangel. Frauen benötigen mehr Eisen und Folsäure als Männer. Grund hierfür ist der regelmäßige Blutverlust während der Menstruation. Hinzu kommt noch die Anti-Baby-Pille, die den Bedarf an Magnesium und mehreren Vitaminen erhöht.  
Alter und Mangelprobleme Nicht unerwähnt bleiben sollte das Alter. In verschiedenen Studien wurde bereits nachgewiesen, dass viele ältere Menschen nicht mehr ausreichend essen und trinken. Bei allein lebenden Älteren ist dies besonders ausgeprägt und führt zu Mangelerscheinungen, die oft nicht erkannt oder einfach als Altersprobleme abgetan werden. In einer beim 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vor einigen Jahren in Kiel vorgestellten Studie untersuchte der Apotheker Marcus Wörwag Senioren aus dem gesamten Bundesgebiet. Der am Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft, Pharmakologie und Toxikologie der Universität Stuttgart-Hohenheim tätige Apotheker untersuchte 202 Serumproben von in Arztpraxen versorgten Senioren, die alle über sechzig Jahre alt waren. 60 der alten Menschen lebten in Seniorenheimen und waren im Durchschnitt 84 Jahre alt, 142 versorgten sich in den eigenen vier Wänden selbst. Ihr Durchschnittsalter lag bei 78 Jahren. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass bei rund 30 Prozent der Heimbewohner Magnesium- oder Zinkmangel nachgewiesen wurde. Bei den daheim lebenden Senioren wiesen 36 Prozent einen Magnesium- aber nur 18 Prozent einen Zinkmangel aus. An einem Mangel beider Elemente gleichzeitig litten in beiden Gruppen jeweils 6 Prozent. Bei der genaueren Erforschung der Gründe für diese Mangelerscheinungen kam bald heraus, dass es weniger an einer falschen Auswahl der Nahrungsmittel lag, sondern eher an einem zu großen Verlust der wichtigen Vitalstoffe bei der Zubereitung.  

Quelle: Vitamine und Mineralstoffe Mangelerscheinungen natürlich behandeln - Peter Grunert

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